Lebenslauf (Gestaltung)

WAS Sie in Ihren Lebenslauf schreiben, besprechen Si ebitte mit Ihrem Coach. hier geht es darum, WIE Sie Ihren LL gestalten.

 

Doch bevor Sie Word/Writer anwerfen, machen Sie sich bitte ein paar Gedanken, was Sie mit diesem Lebenslauf erreichen wollen - denn nicht immer müssen es wirklich alle Stationen Ihres Berufslebens sein.

 

Googlen Sie zB einmal nach "Was gehört in einen Lebenslauf?" - da kommen jede Menge gute Tipps, zwei Beispiele:

 

http://www.zeit.de/campus/2012/s1/bewerben-5-cv-abc

 

.. ist ein online-Artikel der ZEIT, wo kurz&knapp über den Inhalt und die Form informiert wird.

 

http://www.der-perfekte-lebenslauf.de

 

ist eine website, die sehr ausführlich auflistet, was rein muss oder auch nicht.

 

Funktionaler Lebenslauf

... ist eine neuere Variante des LL, in der NICHT haarklein Datum für Datum aufgelistet wird, was Sie wann wo und wie lange gemacht haben. Sondern hier gibt es nur eine kurze (!), 1-Seiten-lange Aufstellung, welche Funktionen Sie bereits innehatten.

 

Oben stehen Ihr Name und Ihre Kontaktdaten, dann Ihre Zielsetzung (=was Sie machen wollen, also worauf Sie sich beworben haben).

 

Dann in Stichworten Ihre Ausbildungsqualifikationen, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten und schließlich eine Übersicht, was Sie schon alles gemacht haben.

 

Besprechen Sie mit Ihrem Coach, wann Sie einen solchen FUNKTIONALEN LL verwenden sollten. ... nahekliegend, wenn Sie einen sog. 'MacJob' antreten wollen, das dort ein Funktionaler LL völlig ausreicht.

Chronologischer Lebenslauf

Den chronologischen Lebenslauf, den 'klassischen' gibt es in zwei Varianten: Von "Geburt bis Tod", oder "Letzter Job zuerst, dann rückwärts" . Aktuell wird in den meisten Branchen letzteres verlangt - der Personaler kann sofort sehen, wo Sie aktuell beschäftigt waren/sind.

 

Zur Gestaltung gibt es nur so viel zu sagen: Es werden mind. zwei Spalten benötigt - eine schmale fürs Datum, eine breitere für 'was' Sie gemacht haben.

 

Um dieses Design zu erzeugen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

Tabs

.. sind keine Erfindung des Computer-Zeitalters, sondern gab es bereits vor 100 Jahren an Schreibmaschinen: An der Rückseite des 'Wagens' hab es kleine Metall-Häkchen, die man unter Verlust div. Fingernägel rein- oder rausschieben konnte. Drückte man dann die TAB-Taste (oben links auf der Tastatur, so rauschte der Wagen genau an diese Stelle.

 

Diese Tabulatoren gibt es auch in Word/Writer, sie sehen aus wie kleine, auf den Kopf gestellte Ts ....

 

 

 

 

 

 

Drücke ich nun bei der Eingabe von Text auf diese tab-Taste, so rutscht der Cursor immer genau an diese gleiche Stelle - und schon sieht mein Text sauber und sortiert aus.

Zweite Möglichkeit: Tabelle

Eigentlich logisch: ich möchte einen tabellarischen Lebenslauf erstellen - also muss ich wohl eine Tabelle einfügen ;)

 

Dazu gibt es in Word/Writer eine Funktion, oben im Menu unter 'Tabelle':

 

Dann folgt eine kl. Dialog-Fenster, wo OpenOffice ein paar Eckdaten von mir verlangt: Anzahl der Spalten? Zwei, Anzahl der Zeilen? Weiß ich noch nicht = das kann man nachträglich noch verkürzen oder erweitern:

 

Machen Sie aber auf jeden Fall schon mal das Häkchen bei 'Umrandung' weg - wir wollen ja keine wirkliche Tabelle-mit-Kästchen erzeugen, sondern nur die Tabelle zum 'Anordnen' nutzen:

 

 

Diese 'Trennlinie', die eine Tabelle zunächst einmal ganz symmetrisch in zwei gleiche Hälften teilt, lässt sich mit der Maus einfach verschieben: Auf die senkrechte gestrichelte Linie click und halten und dann bewegen:

 

Im Internet finden Sie zahlreiche 'Vorlagen' (auch templates genannt), die Sie sich wie 'Formularblätter' vorstellen müssen. Sie öffnen so eine Vorlagen, und es erscheint ein neues, 'leeres' Dokument, in dem aber schon alle notwendigen Positionen eingetragen sind. Sie müssen dann nur noch Ihren Text hinzufügen.

 

So eine Vorlage finden Sie zB unter

 

http://templates.openoffice.org/de/template/tabellarischer-lebenslauf-blau

 

...

 

< click für groß >
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Unabhängig, wie Ihr LL ausehen soll, der Inhalt ist immer der gleiche:

  • Persönliche Daten
  • Name
  • Geburtsort/-datum
  • Familienstand
  • Schuldbildung
  • Ausbildung
  • Berufstätigkeit
  • Kenntnisse

 

 Wie gesagt: WAS im Detail rein muss oder besser nicht, besprechen Sie bitte mit Ihrem persönlichem Coach!